Dieser magische Moment

In diesem Anfang lebt das Wort:

Was ‚freies‘ Schreiben für uns tun kann, beschreibt ein schönes Gedicht von Anja Bartram, in dem die sie ihre Lieblingsfarbe Blau erneut leuchten lässt. Vielleicht kennst auch du diesen magischen Moment des Schreibens, in dem sich eine Schatzkiste öffnet und sich eine tiefe Ruhe in deine blaue Seele singt. Schreib mir gern dazu! Oder sei dabei, wenn wir es im Workshop oder Schreib.Salon gemeinsam erleben. „Dieser magische Moment“ weiterlesen

Die Löffel auf Empfang

Ich werde schreiben lernen!

Mit großen bernsteinfarbenen Augen schaue ich aus dem Getreide heraus, die Löffel auf Empfang, die Fühler im Wind. Wogend in berauschenden Gelbnuancen neigt sich das Getreide in der warmen Brise. Ich bin ganz leise und wage kaum zu atmen. Vor mir am Gartentisch sitzt eine schöne Frau, sie schreibt und sieht dabei unendlich glücklich aus. „Die Löffel auf Empfang“ weiterlesen

Letzter Abschied vom Sehen

„Statt blindlinks gegen Wände anzurennen, muss ich die neuen Regeln anerkennen. Der Raum ist klein, doch vieles bleibt erhalten. Behutsam will ich ihn für mich gestalten.“ Diese Zeilen aus einem Gedicht von Konrad Gerull berühren mich tief. Ich habe sie in dem neuen Wortfinder-Kalender gefunden und freue mich, dass ich sie veröffentlichen darf. Passen sie doch so gut in die Zeit, auch wenn der Autor von einer Erfahrung berichtet, die sich die meisten von uns kaum vorstellen können. „Letzter Abschied vom Sehen“ weiterlesen

Omas Geheimrezept

Ohne Koffer reisen:

Das machte meine Oma. Ich fand die Vorstellung witzig. Weit konnte sie ja nicht kommen so ohne Gepäck, dachte ich. Meine Großmutter, die übrigens fast einhundert Jahre alt wurde, sah das offenbar anders. Sie schnappte sich die Handtasche mit den 8 x 4 Erfrischungstüchern, dem winzigen Fläschchen 4711, einem geputzten Apfel und einem perfekt gebügelten Taschentuch. Und los ging es! „Omas Geheimrezept“ weiterlesen