Aromakunde, was ist denn das?  

Angelehnt an die Lebendige Aromakunde gehe ich davon aus, dass jeder Mensch mit seiner Geburt das Potenzial mitbringt, seine Lebensaufgabe zu erfüllen und Entscheidungen selbstbewusst zu verantworten. Im salutogentischen Sinne forschen wir daher auch beim Schreiben und im Coaching stets nach unterstützenden Aspekten – jenseits von richtig und falsch. Wir schauen, was dich stärkt und ermutigt, den nächsten Schritt zu gehen. 

  • im kreativen Entwicklungsprozess
  • zur Entfaltung deiner Talente
  • für die Umsetzung von Lebenszielen
  • in Veränderungsprozessen
  • für einen authentischen Selbstausdruck 

 

Ätherische Öle wirken direkt auf das limbische System, die Gefühlszentrale unseres Gehirns. Die Nase ist der kürzeste Weg dorthin. Indem du den Deckel öffnest, um zu schnuppern, lässt du buchstäblich den Geist aus der Flasche. Er beflügelt deine Sinne, zentriert oder schafft Klarheit, fördert deine Kreativität und stärkt deinen Selbstausdruck. 

Märchenhafte Impulse

Wie in Märchen und Mythen locken wir dienstbare Geister aus der Flasche, indem wir am Öl schnuppern. Die Duftmoleküle bahnen sich ihren Weg durch unser Riechorgan in unser limbisches System, wo sie Erinnerungen und Emotionen wecken. Sie schärfen unsere Sinne und unsere Wahrnehmung. 

Die Seele der Pflanzen

Ätherische Öle werden häufig ‚Essenzen‘ genannt, abgeleitet vom lateinischen Substantiv essentia (Wesen, Wesenheit) und dem lateinischen Verb esse (existieren, sein). Gemeint ist damit das Wesentliche der Pflanze, das auch als ihre Seele bezeichnet wird. Es ist die flüchtige Substanz, die nach der Destillation (oder anderen Verfahren zur Öl-Gewinnung) zurückbleibt – mit intensiven Aromen.

Mehr als ein Dufterlebnis

Der Duft des Öls steht in der Lebendigen Aromakunde nicht im Vordergrund, dennoch verknüpfen wir damit oft eine Erinnerung, die sich tief in unserem Gedächtnis verankert hat. So werden Bilder und Emotionen wieder abgerufen und wir erinnern uns vielleicht an Kindheitsgeschichten und prägende Erfahrungen.

Die Chance im Coaching und beim Schreiben liegt nun darin, sie neu zu betrachten und mit neuen Emotionen und Erkenntnissen zu verknüpfen. Ein Perspektivenwechseln macht es möglich. Wir können Gelebtes neu betrachten, liebevoll Abschied nehmen und uns versöhnen, unsere Talente würdigen und Wandel geschehen lassen.

Duftwesen verfeinern die Textart

Diese besondere Entdeckung habe ich durch das Schreiben mit ätherischen Ölen ebenfalls gemacht: Mit dem Duft in der Nase aktivieren wir unseren Wortschatz. Wir rufen ungeahnte Formulierungen von unserer ‚Festplatte‘ ab, schreiben spontaner, lebendiger und authentisch.

So lässt der Duft einer Rose unsere Textart weicher oder blumiger werden. Mit der Zypresse schreiben wir klarer und kommen direkt auf den Punkt. Eine süße Orange macht unsere Wortwahl fröhlicher, runder und bunter … und so weiter.

Lebendige Aromakunde – ein kreativer Forschungsprozess 

Wie Jürgen Trott-Tschepe, Erfinder der ‚Lebendigen Aromakunde‘, bei dem ich mein Wissen über die ganzheitliche Wirksamkeit ätherischer Ölen vertiefen konnte, verstehe ich meine Arbeit als Forschungsprozess, der sich an der Wirkung auf die gesamte Persönlichkeit eines Menschen orientiert.

Mein Angebot für das Coaching und Schreiben mit ätherischen Ölen basiert auf diversen Fortbildungen und langjähriger Erfahrung. Es dient der Stärkung und Ermutigung von Menschen in kreativen und persönlichen Entwicklungsprozessen, nicht als Therapieersatz.

Mehr zur Lebendige Aromakunde – Wofür statt wogegen!

Eine Auswahl an ätherischen Ölen und Informationen über ihre Wirkungsweisen findest du hier: Ätherische Öle