In der Stille angekommen
gehe ich in mich,
stehe ich zu meinen
Stärken und Schwächen,
liegen mir mein Leben
und die Liebe
am Herzen.
In der Stille angekommen,
sehe ich mich, dich, euch
und die Welt
mit anderen Augen,
mit den Augen des Herzens.
In der Stille angekommen,
höre ich auf mein Inneres,
spüre ich Geborgenheit,
lerne ich Gelassenheit,
tanke ich Vertrauen.
Text: Ernst Ferstl
Ernst Ferstl ist Hauptschullehrer in Pension, im Jahr 1955 in Neunkirchen in Niederösterreich geboren, verheiratet und Vater von vier Kindern. Er nimmt sich täglich etwa eine Stunde ‚Bedenkzeit‘. Und damit ihm Wichtiges nicht entwischt, schreibt er Bücher, die er dicke Briefe an Freunde nennt. Viel mehr erfahren die Leser:innen auf seiner Website nicht. Dafür bietet er dort jede Menge Inspiration und erfrischende Texte mit Tiefsinn und Wortwitz. Dieses wunderschöne Gedicht darf ich auf meinem Blog veröffentlichen, wofür ich herzlichen Dank sage!
Foto peterschreiber.media / Adobe Stock



Danke ❤️
In der Stille begegnete ich meine Eltern und Zwillingsschwester. Ich vermisse sie sehr in meinem Leben.
Vielen Dank für Ihr Feedback und die sehr persönlichen Worte. Herzlichst, Gabriele