Coaching: kreativ, frei, selbstbestimmt

Eine neue Normalität – gibt es die? „Ich rede ja lieber von einer neuen Realität“, sagte eine Teilnehmerin während eines Schreibworkshops. Klar, was ist schon normal? War das, was vor Corona war, normal? Und was heißt überhaupt: der ‚Norm entsprechend‘ oder ‚vorschriftsmäßig‘ (wie es der Duden erklärt), wenn es unser eigenes Leben betrifft? Welche Realität ist gerade jetzt für uns stimmig? Dieser Frage widmen wir uns in einem neuen Kompakt-Workshop am 17. Oktober – in einem Mut-mach-Workshop mit duftigen Aha-Momenten.

Unter einem normalen Puls – ein Beispiel aus dem Duden – können wir uns vielleicht etwas vorstellen. Der liegt bei erwachsenen Frauen bei 60 bis 75, bei einem erwachsenen Mann allerdings bereits zwischen 65 und 80, bei Senioren deutlich höher (80 bis 85) und bei Sportlern weitaus niedriger: bei 40 bis 60. Normalität kann also durchaus unterschiedlich sein.

Der Duden ‚spricht‘ zudem von normalen Verhältnissen, also Lebensumständen, die so beschaffen oder geartet sind, wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt. Aber was ist üblich und richtig? Und wer bestimmt das?

Wer sagt denn, was normal ist?

Wenn du dich das jetzt ebenfalls fragst, finde ich das total normal. Und natürlich drängt sich auch die Frage auf, was ‚Realität‘ bedeutet. Auf Wikipedia lese ich, dass diese im allgemeinen Sprachgebrauch als die Gesamtheit des Realen bezeichnet wird. Und als real gilt, was keine Illusion ist und nicht von den Wünschen oder Überzeugungen eines einzelnen Menschen abhängt. Na, dann wäre ja auch das geklärt, oder?

Real betrachtet vielleicht, zumal es ja auch nur um Begrifflichkeiten geht. Viel spannender finde ich die Fragen: Wie fühlt sie sich denn an: die Realität – meine Realität, die sich jetzt verändert hat und weiterhin verändern wird? Und wer sagt, dass all das, was ich fühle, empfinde und wahrnehme nicht der Realität entspricht? Wer entscheidet letztendlich, inwieweit ich damit in der Norm liege?

Einfach mal nach deiner Nase!

Vielleicht ist es Zeit, unsere eigene Realität neu zu definieren? Denn Fakt ist sicherlich: Die Welt und das gesellschaftliche Leben werden nie wieder so sein, wie sie einmal waren. So oder so nicht! Denn völlig unabhängig von Corona wissen wir: Wir steigen niemals im Leben zweimal in denselben Fluss. Vielleicht hilft uns gerade jetzt diese Erkenntnis.

Und vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, noch einmal auf den Fluss unseres Lebens zu schauen. Um Altes zu würdigen, Neues möglich zu machen und unsere eigene, neue Realität zu schaffen. Aus einer neuen Perspektive und mit dem Bewusstsein, dass wir die Gestalter/innen unser Lebenswirklichkeit sind. Und dass diese für uns absolut ‚stimmig‘ sein kann, selbst wenn sie nicht der Norm entspricht.

Falls du dir bei diesem Prozess Unterstützung wünschst, begleite ich Dich gern im individuellen Coaching

Fotos: simona / Adobe Stock


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