Das Kind in mir hat Heimat gefunden

Materialien.
Stein, Holz, Glas, Metall.
Ästhetik.
Worte, wie die Natur, fügen sie zusammen was zusammen gehört.
Handfest, haptisch, zum Anfassen schön, erfüllen sie meine Sehnsucht.

Eine feste Basis, unerschütterlich und doch
auch ein fester Träger, das Fundament allem,
bewegt und ändert sich im passenden Licht.
Viele Worte fallen mir ein, zum Erwachsensein.
Die Verantwortung,
das vom Licht angestrahlte zu sehen, die Perspektive zu wechseln.

Ästhetik, sprich mit mir.
Danke, dass du mich in dein Leben gelassen hast.

Du bist eine der Glücklichen, die mich wahrnimmt.
Solange du mir Aufmerksamkeit entgegenbringst, nährst du mich und ich zeige mich dir.
Wenn du mich brauchst, ändere deine Perspektive und sehe das vom Licht angestrahlte.
Nimm mich an, ich bin da.
Ich bin stärker als alles dich quälende.
Ich bin ein gehörloser Musiker, ein blinder Maler.

Ich bin ein Sterbender, der neu geboren wird.
Ich bin im Tod lebendig.
Ich bin Kontrast und Harmonie.
Ich bin Wissen und Glaube.
Ich bin Du und ich bin alle anderen.

Text: Julia Spriewald, inspiriert vom Rosmarin officinalis

Foto: maravilloso / Adobe Stock

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